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Lehrtätigkeit

 

Universität Kiel - Institut für Kunstgeschichte:

 

ÜBUNG

SOCIAL MEDIA UND KLASSISCHER JOURNALISMUS: Reisen nach Arkadien und Utopia

 

Sommersemester 2025

Ziel der Übung ist die Vermittlung von Medienpraxis. Diese ist nicht nur die Grundlage der Arbeit von Journalisten und Influencern, sondern wird zunehmend auch von Kunsthistorikern erwartet. In Museen sind etwa Informationen zu Ausstellungen oder Veranstaltungen für Multiplikatoren so mediengerecht aufzubereiten, dass sie zu Auslösern eines erweiterten Echos werden. Dies gilt in ähnlicher Weise auch für Kunstverlage, Galerien oder Auktionshäuser.

 

Anhand von Bildbeispielen der Kunstwelten Arkadien und Utopia sollen deshalb unterschiedliche Formen dieser Medienpraxis (Feuilleton und LinkedIn) erprobt werden.


Der klassische Philologe Bruno Snell hat Arkadien zutreffend als „geistige Landschaft“ bezeichnet; als ein Traumland der Dichter, Zeichner und Maler, das mit dem griechischen Bergland Arkadien kaum etwas zu tun hat. Auch Utopia ist ein Territorium der Philosophen, Schriftsteller und bildenden Künstler, das noch von keiner Expedition entdeckt wurde. Angesichts der vielen virtuellen Kunstwelten der Gegenwart erscheint eine medial vermittelte Reise zu diesen frühen alternativen Weltentwürfen auch kunsthistorisch besonders reizvoll.

 

 


ÜBUNG

JOHN CONSTABLE MEETS SOCIAL MEDIA. Eine Einführung in Medien-Texte zur Landschaftsmalerei

Wintersemester 2024/2025

„John Constable (1776-1837) ist der eigentliche Begründer des >paysage intime<; auf seinen Errungenschaften fußt im Wesentlichen die Schule von Barbizon.“ So Hugo von Tschudi 1896 beim Erhalt mehrerer Arbeiten John Constables für die Berliner Nationalgalerie. - Und weiter urteilte er zur Bedeutung des englischen Künstlers für die Kunstgeschichte: durch ihn „erhielt die moderne Landschaftsmalerei die tiefgehendste Anregung.“

2026 jährt sich John Constables Geburtstag zum 250. Mal. Im Wintersemester 2024/2025 biete ich aus diesem Anlass - im Vorfeld des Jubiläums - unter dem Titel JOHN CONSTABLE MEETS SOCIAL MEDIA am Kunsthistorischen Institut der Christian-Albrechts-Universität in Kiel eine Übung an, die sein umfangreiches Lebenswerk würdigt.

Ausgehend von ausgewählten Arbeiten soll in der Übung das Schreiben von Medien-Texten zur Kunst eingeübt werden. Dazu gehört auch ein Rückblick auf die Tradition der europäischen Landschaftsmalerei sowie ein Ausblick auf die Wirkungsgeschichte Constables: etwa auf Arbeiten von Jean-Baptiste Camille Corot, Camille Pissarro oder Claude Monet. Wobei das behandelte Text-Spektrum vom klassischen Zeitungsbericht bis zum social-media-Beitrag reicht.

Nach der Vorstellung und gemeinsamen Analyse von Beispielen für die unterschiedlichen Textsorten wird die eigenständige Erarbeitung entsprechender Texte die Lehrveranstaltung prägen. Ziel der Übung ist also die Vermittlung von Medienpraxis, die heute von Kunsthistorikern auch in nahezu allen klassischen Arbeitsfeldern erwartet wird: vom Museum bis zur Denkmalpflege, von der Galerie bis zum Auktionshaus.

 

 

 

ÜBUNG

WILLIAM BLAKE MEETS SOCIAL MEDIA. Einführung in journalistische Texte zur Kunst.

Sommersemester 2024

„Ich habe, gleich einem Kämpfer, Fährnisse und Dunkelheiten durchstreift“, schreibt der Künstler, Dichter und Visionär William Blake 1802 dem Auftraggeber und Freund Thomas Butts zu seinem Lebenswerk.

 

Blakes Kunst ist in diesem Jahr eine große Ausstellung gewidmet, die in Cambridge und Hamburg gezeigt wird. Ausgehend von dieser Schau soll in der Übung das Schreiben von Medien-Texten zur Kunst eingeübt werden. Wobei das Spektrum vom klassischen Zeitungsbericht bis hin zum social media Beitrag reicht.

 

Nach der Vorstellung und gemeinsamen Analyse von ausgewählten Beispielen zu unterschiedlichen Textsorten wird die eigenständige Erarbeitung entsprechender Texte die Lehrveranstaltung prägen. - Ziel ist also die Vermittlung von fundierten Kenntnissen zur Medienpraxis, die heute auch von Kunsthistorikern in nahezu allen klassischen Arbeitsfeldern erwartet wird: vom Museum bis zur Denkmalpflege.

 

Universität Hamburg - Seminar für Kunstgeschichte:

 

1984/1985

Seminar:

Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten am Beispiel ausgewählter Kunstwerke der Renaissance.

 

1991/1992

Seminar:

Erwin Panofsky - Leben und Werke (Schriften zu Albrecht Dürer und zum Film).

 

Universität Kiel - Institut für Literatur-, Theater-  und Medienwissenschaft:

 

1987/1988

Proseminar:

Einführung in die Analyse von Dramen.

 

1988

Proseminar:

Einführung in die Analyse von Erzählprosa.

 

1988/1989

Proseminar:

Einführung in die Medienwissenschaft - Filmanalyse.

 

1989

Proseminar:

Einführung in die Medienwissenschaft - Filmanalyse.

 

Universität Hannover - Seminar für deutsche

Literatur und Sprache:

 

1990

Hauptseminar:

Einführung in die Filmkritik - Der Kriminalfilm als Kunstform.

 

1990/1991

Hauptseminar:

Einführung in die Filmkritik - Das Kino als Zeitmaschine/

Geschichte im Film.

 

1991

Hauptseminar:

Einführung in die Filmkritik - Film-Geschichten über Liebe und Eifersucht.

 

1991/1992

Hauptseminar:

Einführung in die Filmkritik am Beispiel ausgewählter Filme von Rainer Werner Fassbinder.

 

Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover - Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung:

 

1993/1994

Seminar für Fortgeschrittene:

Kultursendungen im Hörfunk I - Redaktion, Moderation und Produktion eines Kulturjournals.

 

1994

Seminar für Fortgeschrittene:

Kultursendungen im Hörfunk II - Vorbereitung und Realisierung einer NDR-Stundensendung zum Thema: Romantik in Niedersachsen.

 

1994/1995

Seminar für Fortgeschrittene:

Kultursendungen im Hörfunk II - Vorbereitung und Realisierung einer NDR-Stundensendung zum Thema: Reformation und Renaissance in Niedersachsen.

 

1998

Seminar für Fortgeschrittene:

Kultursendungen im Hörfunk II - Vorbereitung und Realisierung von Hörfunkbeiträgen zum Thema „Kultur für Alle? – Die Expo 2000 als Kulturereignis“.

 

Universität Göttingen – Zentrum für interdisziplinäre Medienwissenschaft:

 

2002

Übung:

Redaktion und Produktion eines Hörfunk-Kulturmagazins.

 

2003

Proseminar:

Hörfunk - Göttinger Miniaturen I

 

2004

Seminar:

Hörfunk - Göttinger Miniaturen II

2005

Seminar:

Hörfunk - Göttinger Miniaturen III

 

​2006

Hauptseminar

Das Rundfunkmuseum. Planung und PR - ein Projektseminar

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© 2025 Dirk Liebenow

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